Verbandsgemeinde Flechtingen

Informationen zum kommunalen Breitbandsausbau auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde Flechtingen

Info für die Bürger der Gemeinde Bülstringen und Flechtingen

Der Startschuss für die Bauarbeiten des Glasfaserausbaues ist gefallen.

Baubeginn in der Mitgliedsgemeinde Bülstringen war am 20.05. und in der Mitgliedsgemeinde Flechtingen Mitte August. Dort werden derzeit die Leerrohre für die Glasfaserkabel verlegt.

Die Bürger-Info-Veranstaltung für die Gemeinde Flechtingen findet am 14.08.2019 um 19 Uhr im Haus der Jugend und Vereine statt. Für die Ortsteile Behnsdorf, Belsdorf und Böddensell wird es zusätzliche Infoveranstaltungen in den jeweiligen Dörfern geben. Die Termine werden zeitnah bekannt gegeben.

Weitere Informationen finden Sie hier. hier.

Glasfaser für die Börde - Aktuelle Informationen zum Gigabit-Netz

Lieber zukünftiger Breitbandsurfer,

zunächst einmal möchten wir uns nochmal für Ihre Vorbestellung bedanken. Mit Ihrem Auftrag zum Anschluss Ihres Hauses oder Wohnung an das schnelle Glasfasernetz der Gemeinde (ARGE Breitband im Landkreis Börde) haben Sie einen zukunftsweisenden Beitrag zur Entwicklung Ihrer Region geleistet.

"Mit Lichtgeschwindigkeit ins Internet“ soll es in Ihrer Gemeinde bald heißen. Damit dies möglich wird, sind noch weitere Arbeiten nötig. Im gesamten Ausbaugebiet der ARGE-Breitband müssen 6.793 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt werden. Mehr als 300 Fachleute (Planungsingenieure, Tiefbauer) werden in den Projekten arbeiten.
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Alle Vorbereitungen hierfür wurden erfolgreich durchgeführt. Die teilnehmenden Gemeinden und wir als zukünftiger Netzbetreiber haben bereits viel für eine Projektumsetzung getan. Einiges davon ist allen präsent, wie die Informationsveranstaltungen in den Orten, vieles passiert auch im Hintergrund, wie die europaweiten Vergabeverfahren und die vielen Abstimmungsrunden mit Planern und Tiefbauunternehmen.

Auch wenn viele Informationen bereits regelmäßig über die Presse kommuniziert werden, möchten wir Ihnen einen aktuellen Stand zum Projekt geben:

Die DNS:NET hat das schnelle Internet bereits bis in den Landkreis Börde gebracht. Hierzu wurde das eigene Glasfasernetz erweitert, ein neuer Netzknotenstandort wurde in Barleben errichtet. Aktuell wird die Verlängerung des sogenannten „Backbones“ (sozusagen der Hauptschlagader eines solchen Netzes) in die einzelnen Gemeinden der ARGE vorbereitet.
 
Auch in den Kommunen selbst ist bereits einiges passiert.

In Oebisfelde-Weferlingen haben die Bauarbeiten bereits 2018 begonnen. In 10 Ortsteilen wurden die Tiefbauarbeiten abgeschlossen oder laufen auf Hochtouren. In diesen Orten sollen die Anschlüsse noch bis zum Sommer fertiggestellt werden.
 
In Oschersleben (Bode) wird mit dem Ausbau im April begonnen. Hier werden in dem ersten Bauabschnitt drei Orte und das Industriegebiet erschlossen.
 
In sieben Gemeinden wurden die Planungen für die ersten Bauabschnitte gestartet. Auch in der Gemeinde Barleben stehen aus Sicht der DNS:NET die Vorzeichen für den Planungs- und Baustart auf „grün“.

Doch wie geht es für Sie weiter?

Sobald Ihre Gemeinde die Ausbauentscheidung für die ersten Bauabschnitte getroffen hat, erhalten Sie von uns eine Auftragsbestätigung zu Ihrer Vorbestellung. Daraufhin wird sich ein Tiefbauunternehmen direkt mit Ihnen in Verbindung setzen, um sich vor Ort anzuschauen, wo der Hausanschluss erfolgen kann.

In Oebisfelde-Weferlingen hat der Ausbau bereits begonnen. Vorbesteller aus diesem Gebiet erhalten ihre Auftragsbestätigung in Kürze.

Sind das Netz im Ort und Ihr Hausanschluss gebaut, beantragen wir bei Ihrem alten Anbieter die Rufnummernübernahme und kündigen den alten Anschluss (sofern Sie eine Übernahme der Telefonnummer beauftragt haben). Der alte Anbieter teilt uns den frühestmöglichen Wechseltermin mit. Rechtzeitig vorher erhalten Sie von DNS:NET kostenfrei ein Paket mit der nötigen Hardware (Glasfaser-Netzabschluss und WLAN-Router, die sog. AVM FritzBox) und Ihr Anschluss wird aktiviert. Doppelte Kosten entstehen Ihnen dadurch nicht.

Der Ausbau wird immer abschnittsweise, als Baugebiet ausgeführt und dauert je nach Größe zw. 3 bis 6 Monate, danach erfolgt die Anbindung an das neue Giga-Glasfasernetz. Insgesamt wird der Ausbau in den Gemeinden bis 2020/2021 andauern.
 
Sobald in einzelnen Orten der Ausbau beginnt oder Orte angeschlossen werden, informieren wir Sie ebenfalls per Email.

In der Zwischenzeit arbeiten die Gemeinden, die ARGE, die Unternehmen und die DNS:NET weiter an der Vorbereitung und Umsetzung des Netzausbaus – damit es auch in Ihrem Ort bald heißt: „Der Anschluss an die Zukunft ist hergestellt“

Viele Grüße
Ihr DNS:NET Team
https://www.dns-net.de

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VG-Presse-Mitteilung

Glasfaser für alle –Spatenstich in Flechtingen (Sachsen-Anhalt)

-Neuer Bauabschnitt für das Giganetz im Landkreis Börde

Flechtingen, 31. Juli 2019: Nach dem erfolgreichen Auftakt der Verbandsgemeinde Flechtingen in Bülstringen zum Start des kommunalen Giganetzes im ARGE Breitband Gebiet (Sachsen-Anhalt) geht es weiter. Ende Juli fand im Luftkurort Flechtingen unter Anwesenheit der Bürgermeister, Baufirmen, Projektsteuerer, DNS:NET sowie zahlreicher interessierter Anwohner ein weiterer Spatenstich für den Glasfaserausbau im Landkreis Börde statt.  Bürgermeister Tim Krümmling, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Flechtingen, Mathias Weiß, Holger Haupt, Breitbandbeauftragter der ARGE Breitband, Petra Naumann als Vertreterin des Landrates und der ARGE Breitband, Vertreter der Projektteams und regionalen Baufirmen  sowie die Leitung des Bereich Netzausbau der DNS:NET waren vor Ort und beantworteten die Fragen der zahlreich erschienenen Gäste, Firmen und Anwohner aus Flechtingen und Umgebung. Im Cluster 2 der Verbandsgemeinde  Flechtingen werden in den kommenden Monaten 60 Kilometer Tiefbau realisiert und dabei 250 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. In Folge erhalten dann mehr 2000 Haushalte und Unternehmen Glasfaseranschlüsse direkt ins Haus und werden an das kommunale Highspeed-Netz angeschlossen, welches von der DNS:NET betrieben wird.

Der Bürgermeister von Flechtingen, Tim Krümmling, freut sich über diesen bedeutenden Schritt vor allem in Hinblick auf die boomende Tourismusbranche und die Gesundheitswirtschaft und Rehakliniken vor Ort. „Für Einwohner und Kurgäste wird die neue Infrastruktur den Standort Flechtingen als attraktiven Wohnort und beliebtes Tourismusziel weiter aufwerten und die Kommunikationswege qualitativ stark verbessern.“

Mathias Weiß, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Flechtingen: „Hier hat sich wieder gezeigt, dass die intensiven Gespräche der Bürgermeister innerhalb der Verbandsgemeinde Flechtingen und den Mitgliedsgemeinden des ARGE Breitbandnetzes  insgesamt das gemeinsame Projekt vorangebracht haben. Die Wünsche der Bevölkerung nach der schnellsten und sicheren Infrastruktur in kommunaler Hand haben sich auch in den guten Vorvertragsquoten mit über 60 Prozent in einzelnen Bereichen widergespiegelt.“

Holger Haupt, Breitbandbeauftragter der ARGE Breitband: „Wieder ist eine Gemeinde im  Landkreis Börde an den Start gegangen. Das bestätigt uns darin, dass Gemeinsamkeit bei kommunalen Großprojekten eine entsprechend positive Eigendynamik hervorbringt. Wer von A nach B will muss halt zügig und konsequent losfahren, um rechtzeitig ans Ziel zu kommen. Wir freuen uns auf die weiteren Spatenstiche und noch viel mehr auf die Glasfaseranschlüsse aller Gemeinden und Städte der ARGE Breitband im Landkreis Börde. Von Klein Ammersleben bis Oebisfelde, von Oschersleben bis Flechtingen und auch die kleinsten Siedlungen werden angeschlossen. Wenn die Freigabe erfolgt, können auch bald die Haushalte in Barleben angeschlossen werden, die Fördergelder stehen bereit.“

Rainer Ohliger, Bereichsleiter Netzausbau der DNS:NET: „Flechtingen wird demnächst von Geschwindigkeiten bis zu 500 Mbit/s für die Haushalte profitieren und die ortsansässigen Tourismus- und Gesundheits- und Logistikbetriebe haben künftig ganz hervorragende Bedingungen für die Erweiterung ihrer Kommunikationsinfrastruktur und Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Standorten.“

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Der Standort Flechtingen

Die Breitband-Investitionen für die Mitgliedsgemeinde Flechtingen belaufen sich auf ca. 7,5 Mio Euro, gefördert ausschließlich durch Bundesmittel. Die Mehrheit der Investition wird von der Gemeinde vollständig über Pachteinnahmen refinanziert. Flechtingen ist ein bedeutender Tourismusstandort in Sachsen-Anhalt mit zahlreichen Gesundheitsangeboten, -Dienstleistern und Kliniken. Mehr Infos: www.luftkurortflechtingen.de, Infos über das Gebiet der Verbandsgemeinde: www.vg-flechtingen.de.

Das kommunale Projekt der ARGE Breitband im Landkreis Börde

Infos: www.giganetz-boerde.de

Partner der ARGE Breitband - die DNS:NET

Infos: www.dns-net.de

Bildmotive zum Spatenstich in Flechtingen 

Alle Bildmotive (Bildrechte ARGE Breitband)

Auftakt vor dem Haus der Jugend und Vereine in Flechtingern

 

 

BU: Bürgermeister Mathias Weiß erläutert den Ausbaustart des Glasfasernetzes in Flechtingen und der Verbandsgemeinde.

 

BU: Der Baustart des Giganetzes für Flechtingen wird offiziell verkündet und gestartet. Mit dabei der Bürgermeister von Flechtingen, Tim Krümmling 4.v.r., der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Flechtingen, Mathias Weiß, 3.v.r.Holger Haupt, Breitbandbeauftragter der ARGE Breitband 3.v.l., Petra Naumann, Landkreis Börde, 4.v.l. Vertreter der Projektteams und regionale Baufirmen sowie  die Leitung des Bereiches Netzausbau der DNS:NET

BU: Die Vertreter der ARGE Breitband und der DNS:NET zusammen mit den Bürgermeistern der Verbandsgemeinde und Gemeinde Flechtingen

 

Pressemitteilung Bündnis 90/ Die Grünen vom 29.06.2019

Besuch des Landtagsabgeordneten Olaf Meister

Kommunale Eigeninitiative beim Breitbandausbau

Die Sommertour der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stand in diesem Jahr unter dem Motto „Digitalisierung“.  Deshalb führte der Weg des grünen Landtagsabgeordneten Olaf Meister in den Landkreis Börde. Hier haben sich 8 Gemeinden in einer ARGE zusammengeschlossen um Unternehmen, Schulen und Familien flächendeckend mit einem Breitbandhausanschluss zu versorgen. Dieses Projekt, bei dem die Kommunen die Versorgung mit schnellem Internet in die eigene Hand nehmen, hat uns neugierig gemacht. Zu Beginn hat sich das Tourteam vom Beauftragten des Landkreises für das Breitbandmanagement, Holger Haupt, über die Genese, die Finanzierung sowie den Stand der Umsetzung informieren lassen.

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Viele Vorarbeiten waren notwendig

Am Anfang stand eine Machbarkeitsuntersuchung der Martin-Luther-Universität an deren Ende die Empfehlung stand, das Vorhaben mit einem Betreibermodell umzusetzen. Daran schlossen sich drei EU-weite Vergaben an, für den Betreiber, den Generalauftragnehmer und den Projektsteuerer. Ziel war es laut Holger Haupt unter anderem, eine einheitliche Preisstruktur sowie in jeder Straße und jedem Ort des ARGE-Gebietes einen Breitbandanschluss möglich zu machen. Bei der Entscheidung Zweckverband oder ARGE hat man sich für letzteres entschieden, da gegen über der Zweckverbandsvariante (15 Millionen Euro) erheblich mehr Zuwendungen aus der Bundesförderung abgerufen werden konnten (83 Millionen Euro).

ARGE auch Konkurrent der Telekommunikationsanbieter

Das kommunale Projekt muss sich bei der Umsetzung auch der Konkurrenz der große Telekommunikationsanbieter stellen. So waren drei Kommunen wieder aus der ARGE ausgetreten, um den Ausbau des Breitbandes über die Finanzierung der Wirtschaftlichkeitslücke umzusetzen. Auch in Ortslagen wie Oschersleben mit einem in der Kernstadt ausgebauten Telekom VDSL-Netz ist es laut Breitband-Management-Beauftragten wenig sinnvoll parallel ein Netz aufzubauen. Zusätzliche Dynamik ist in den Ausbau durch den Kreistagsbeschluss, alle Schulen an das Breitbandnetz anzuschließen, gekommen. Über eine zusätzliche Förderung wird dieses Vorhaben umgesetzt, auch in den Gebieten des Landkreises die nicht zur ARGE-Breitband gehören. Dies ist natürlich deutlich aufwendiger als der Anschluss der Schule im ARGE-Gebiet.

Akzeptanz entsteht durch die Umsetzung

Für den Erfolg des Breitbandausbau ist die Akzeptanz der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer eine wichtige Voraussetzung. Wenn im Ausbaugebiet in der Vorakquise 40 Prozent der Kunden erreicht wird, dann geht man mit den gewonnenen Erfahrungen davon aus, dass bei Start des Baubeginns noch zusätzliche Anmeldungen eingehen und so die Wirtschaftlichkeitsschwelle von 60 Prozent plus erreicht wird. Auch wer sich spät entschließt, solange die Bautrupps vor Ort sind, wird noch mit angeschlossen und bekommt den Anschluss kostenfrei gelegt. Wer den Anschlusstermin verpasst und sich zu spät entscheidet, kann aber trotzdem noch angeschlossen werden. Die Zusatzkosten in Höhe von ca. 2.500 Euro müssen dann aber vom Eigentümer getragen werden.

Ortstermin in Bülstringen

Nach dem theoretischen Teil ging es für den grünen Landtagsabgeordneten Olaf Meister und sein Tourteam weiter nach Bülstringen, um sich über die praktische Umsetzung des Breitbandausbaus vor Ort zu informieren. Olaf Meister wurde von Bürgermeister Sven Fahrenfeld, Verbandsgemeindebürgermeister Mathias Weiß und dem Ausbauteam erwartet.

Sven Fahrenfeld informierte darüber, dass nach einer Vorvermarktungsquote von 40 Prozent aktuell rund 80 Prozent der Eigentümer an das Breitbandnetz angeschlossen werden. Für die Akzeptanz des Ausbaus sei es wichtig, zwischen der Entscheidung pro Ausbau und dem tatsächlichen Baubeginn so wenig Zeit wie möglich verstreichen zu lassen. Sonst schwinde die Unterstützung. Zu langen Zeitläufen versucht die ARGE entgegenzuwirken, indem sie ein kombiniertes Genehmigungsverfahren durchführt. Dabei würden von vornherein unter anderem die Belange des Naturschutzes, des Denkmalschutzes und der Kampfmittelbeseitigung berücksichtigt. Die Verlegung der Leitungen sei damit besser vorbereitet und die Konflikte mit den vorgenannten Belangen können im Vorfeld geklärt werden. Wichtig ist auch die politische Unterstützung auf der kommunalen Ebene. In der Verbandsgemeinde sei man sich in dieser Hinsicht einig, bestätigte Verbandsbürgermeister Mathias Weiß.

Digitalisierung ist Handarbeit

Im Anschluss konnte Meister die Verlegung der Glaserfaserkabel vom Netzpunkt bis zum Hausanschluss miterleben. Mit Druckluft wurde das Glasfaserkabel im bereits verlegten Schutzrohr in zwei Minuten zum 60m entfernten Haus geschickt. Die Verlegung kann aber auch deutlich länger dauern. Der Anschluss eines 2,5 km entfernten Grundstücks dauerte mit allen Arbeiten insgesamt 2 ½ Wochen. Den Teilnehmern wurde dann im Anschluss demonstriert, wie gebrochene Glasfaserkabel geschweißt werden. Eine extrem aufwendige Arbeit, bei der es auf absolute Sauberkeit ankommt. Die heißen Außentemperaturen an diesem Tag haben es dem Ausbauteam auch nicht einfacher gemacht.  Olaf Meister schätzte zum Abschluss ein: „Schnelles Internet ist heute ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge. Mit dem Projekt leisten die Gemeinden einen wichtigen Beitrag für ihre Zukunft und sorgen dafür, dass sie und der ländliche Raum auch zukünftig für die Menschen und die Wirtschaft attraktiv sind.“

Umstellung der Landesförderung – Förderung jetzt auch bis zum Hausanschluss

Mit der neuen Gigabitstrategie für Sachsen-Anhalt wurde der Breitbandausbau bis ins Haus auch landesweit auf Glasfaser programmiert. Die Kommunen entscheiden dabei eigenständig über die Art der Umsetzung zwischen Wirtschaftlichkeitslücke oder Betreibermodel. Diese ausdrückliche Gleichstellung fehlte dem Projekt in der Börde leider noch. Elemente der neuen Gigabitstrategie sind zudem Sondervorhaben wie der Anschluss aller Schulen ans Glasfasernetz bis 2020. Bis dahin soll nahezu flächendeckend das ganze Land die Möglichkeit von 50 MBit/s haben. Glasfaser und mindestens 1 Gigabit/s soll dann ab 2025 Realität sein. Es gibt viel zu tun. In der Börde ist man jedoch auf einem sehr guten Weg flächendeckend ein Breitbandnetz bereitzustellen. Man ist dem Land in diesem Punkt etwas voraus.

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Fragen & Antworten zu Zielen / Projektfortschritt (Stand: 08/2019)

–                  Wie lange dauert der Ausbau des kommunalen Glasfasernetzes noch?

Es ist für Unbeteiligte kaum vorstellbar, welchen administrativen Aufwand die Vorbereitungen für den kommunalen Glasfaserausbau bis an jedes Haus und jedes Unternehmen benötigen. Alle Dienstleistungen müssen im Rahmen von europaweiten Ausschreibeverfahren ermittelt werden.

Das Ausschreibeverfahren für die Bau- und Planungsleistungen sowie Projektsteuerung sind beendet.

–                    Wer sind die Partner der Gemeinde?

Den Zuschlag für Planung und Bauausführung hat die Firma Ostbau aus Stendal erhalten. Sie werden den physischen Ausbau (Tiefbau und Leitungslegung sowie Hausanschlüsse) in den Ortsteilen vornehmen. Im Bereich Projektsteuerung ist die Firma MRK media der Partner der Gemeinde. Sie unterstützt bei der Koordination aller Beteiligter und betreut das Fördermittelmanagement.

Darüber hinaus wird die Gemeinde von der Breitband-Arbeitsgemeinschaft (ARGE-BB) unter Federführung des Landkreises Börde begleitet.

–                    Wie geht der kommunale Breitband-Ausbau vonstatten?

Die Gemeinde schaut zunächst, welche vorhandene Glasfasernetzstruktur z.B. über AVACON schon da ist. Im Gebiet der Verbandsgemeinde gibt es bereits ein Glasfasernetz. Von diesem wird das Netz aufgebaut. Begonnen wird in den Mitgliedsgemeinden Bülstringen und Flechtingen. Der Vorteil an dieser Vorgehensweise ist, dass fertige Abschnitte sofort in Betrieb gehen können. Anders wäre es, wenn man zunächst einen Ort ausbaut und dann erst den Anschluss an vorhandenes Glasfaser herstellt, der vielleicht etliche Kilometer entfernt ist. Dann wäre eine Staffelung (Straßenzugweise in Betriebnahme) nicht möglich. 

–                    Und wie geht es nun weiter?

Die Gemeinde hat aufgrund der vorhandenen Glasfaserstrukturen in Bülstringen und Flechtingen die Planungsleistungen in Auftrag gegeben. Die Planung ist in drei Teilschritte unterteilt: Entwurfsplanung, Genehmigungs- und Ausführungsplanung. Die Ausführungsplanung ist Grundlage für die tatsächliche Bauausführung.

Der Baubeginn in Bülstringen war am 20.05. und in der Mitgliedsgemeinde Flechtingen Mitte August. Dort werden derzeit die Leerrohre für die Glasfaserkabel verlegt.

Die Bürger-Info-Veranstaltung für die Gemeinde Flechtingen findet am 14.08.2019 um 19 Uhr im Haus der Jugend und Vereine statt. Für die Ortsteile Behnsdorf, Belsdorf und Böddensell wird es zusätzliche Infoveranstaltungen in den jeweiligen Dörfern geben. Die Termine werden zeitnah bekannt gegeben.

Für die Mitgliedsgemeinden Calvörde, Erxleben und Altenhausen wird derzeit die Entwurfsplanung erarbeitet. Dazu finden u.a. Befahrungen mit einer Kamera in den Orten statt, um eine Oberflächenaufnahme für die spätere Kostenberechnung für die Tiefbauarbeiten vornehmen zu können. Es ist vorgesehen, dass die Befahrungen bis August 2019 abgeschlossen werden können.

Wenn die Planung fertig ist, stehen Massen und Maße und Kosten für den Ausbau in den Ausbaugebieten fest. Sodann kann die Gemeinde gemeinsam mit dem Netzbetreiber DNS:NET prüfen, ob der Ausbau wirtschaftlich/finanzierbar ist. Wenn diese wesentliche Frage mit ja beantwortet wird, kann mit dem aktiven Ausbau begonnen werden.

Die Gemeinde hat den finalen Fördermittelbescheid beim Bund beantragt. Dieser ist notwendig, um die Finanzierung des Projekts zu ermöglichen und ist zugleich Grundlage dafür, dass der Eigenanteil der Gemeinde über Kreditaufnahmen realisiert wird. Ein Bescheid steht z.Z. noch aus; der Bund hat jedoch eine vorzeitige Braufreigabe bereits erteilt, um das Verfahren und den Ausbau nicht zu verzögern.

-          Was wird verbaut?

Es werden verschiedene Bauteile in die Erde eingebracht. Zunächst wird ein sog. PoP (= Point of Present) errichtet. In diesem laufen sämtliche Datenleitungen zusammen; von ihm aus wird das Internet angezapft und auf die Häuser und Unternehmen über ein Rohrsystem verteilt. Vom PoP aus werden Leerrohrsystem in alle Straßen und an alle Gebäude verlegt. Sobald das gesamt Rohrnetz verlegt ist, wird die Glasfaser in die Leerrohre eingeblasen und verknüpft (dies nennt man Spleißen). Die Glasfaser wird über Kabelschächte und sog. NVTs (=Nahverteiler) in die Häuser geführt. Am Haus wird eine Bohrung gemacht, um die Rohre durch das Mauerwerk in das Gebäude zu legen. Hier wird das Netzabschlussgerät installiert und die Glasfaser nach dem Einblasen endmontiert.

Video: Wie erfolgt die Vernetzung meiner Geräte?

Sie können von dort aus die Hausverteilung auf die Abnehmer (z.B. WLAN-Router, Fernsehgerät u.a.) vornehmen.

Video: Wie erfolgt die Vernetzung meiner Geräte?  

–        Wie ist der Projektfortschritt und was wird erreicht?

Der Baufortschritt läuft in den Mitgliedsgemeinden Bülstringen und Flechtingen. In der Mitgliedsgemeinde Bülstringen können insgesamt 350 Anschlüsse (Haushalte, Unternehmen und öffentliche Gebäude) im Glasfaserausbau erschlossen werden, in Flechtingen sind es 1.100.

-      Wann ist mein Wohnort dran?

Es hängt davon ab, in welchem Ort Sie wohnen. Es ist vorgesehen, den Ausbau in Bülstringen und Flechtingen zu beginnen. Die nachfolgenden Orte werden in Abhängigkeit vorhandener Glasfaserleitungen noch festgelegt, sobald die Planung abgeschlossen ist.

Finden in Ihrem Wohnort zur Zeit andere Baumaßnahmen statt (z.B. Erneuerung der Straße), werden wenn möglich zugleich Leerrohre mitverlegt. Diese Mitverlegung findet z.B. in Klüden, in Calvörde und in Ivenrode statt, da dort einmal die Straßen aufgerissen sind. Die Herstellung der Hausanschlüsse erfolgt später.

–       Ich habe eine Vorbestellung abgegeben. Sie hat eine Bindungswirkung von 12 Monaten.  Was passiert nach Ablauf der Zeit?

 DNS:NET als Vertragspartner teilte hierzu mit, dass von Seiten DNS:NET die Vorverträge bis zum aktiven Einschalten / Portierung der Teilnehmer als verbindlich angesehen werden.

–        Mein Ort hat in der Akquisephase nur 38% erreicht. Heißt das nun, dass er nicht ausgebaut wird?

Diese Frage kann noch nicht abschließend beantwortet werden. Wenn man den Ort allein betrachtet, reicht die Wirtschaftlichkeit nicht aus. Nimmt man ihn jedoch mit einem anderen Ort oder bereits ausgebauten Gebieten zusammen, kann sich ein anderes Bild ergeben.

–    Das Land Sachsen-Anhalt hat keine Fördermittel für den Glasfaserausbau bis ans Haus (FTTB) gewährt.   Ist damit das Projekt gestorben?

Die Gemeinde bedauert, dass das Land Sachsen-Anhalt keine Mittel für den zukunftsträchtigen Glasfaserausbau bis ans Haus/Unternehmen zur Verfügung stellt. Deutschlandweit unterscheidet sich hier Sachsen-Anhalt von anderen Bundesländern.

Für das konkrete Projekt bedeutet es, dass die Gemeinde den Glasfaserausbau bis ans Haus ausschließlich mit Fördermitteln des Bundes [bitte hier den Link einfügen: https://www.bmvi.de/DE/Themen/Digitales/Breitbandausbau/Breitband-kompakt/breitband-kompakt.html ] und einem Eigenanteil finanziert. Den nicht über Landes-Fördermittel gedeckten Teil muss sie ebenfalls selbst aufbringen. Dies schlägt sich in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung nieder: die Refinanzierungszeiten werden länger.

Die administrative Abwicklung der Bundes-Fördermittel erfolgt über ateneKOM [bitte hier Link einfügen: https://atenekom.eu/aktuell/bundesfoerderprogramm-breitband/ ]

–        Wie teuer ist der Ausbau und wie finanziert es die Gemeinde?

Wenn 100% aller möglichen Anschlüsse und 100% aller erforderlichen Leitungen gebaut werden müssen, beträgt das Investitionsvolumen ca. 36,7 Mio €. Die Gemeinde geht jedoch davon aus, dass nicht alle Grundstückseigentümer ihr Grundstück mit einem Glasfaserkabel erschließen lassen möchten. Des weiteren geht die Gemeinde davon aus, dass vorhandene Glasfaserleitungen, die bereits von anderen Gas- oder Stromanbietern vorhanden sind, mitgenutzt und nicht neu gebaut werden müssen. Zudem nutzt die Gemeinde in bereits laufenden Baugebieten die Möglichkeit der Mitverlegung, um doppelte Kosten für das Aufschachten zu vermeiden.

–        Was bedeutet eigentlich Breitband?

Wie breit das Band tatsächlich ist, hängt von der Methode des Ausbaus ab. In Deutschland gibt es im wesentlichen zwei Methoden:

Vectoring

Hierbei wird der Verteilerkasten des Telefonnetzes mit Glasfaserkabel angeschlossen. Von dort aus geht es über die vorhandenen Kupferleitungen bis zum Haus. Bei der derzeitigen Versorgungslage innerhalb des Gemeindegebietes würde bei Einsatz von Vectortechnik tatsächlich eine Verbesserung der Leistung für viele Anschlussnehmer zu spüren sein. Das Problem ist jedoch, dass die technische Leistungsfähigkeit beim Vectoring begrenzt ist: je weiter man von einem grauen Verteilerkasten entfernt wohnt, und je mehr Nachbarn das Netz gleichzeitig nutzen, desto geringer wird die Leistung.

FTTB / Glasfaser bis ins Haus

Bei dieser Technik wird das Glasfaser direkt bis ins Haus gelegt. Die Glasfaser hat physikalisch keine Beschränkung, egal wie weit der Verteilerkasten entfernt oder wie viele Nachbarn gleichzeitig im Netz sind und ist deshalb auch künftigen Anforderungen gewachsen.

–        Warum hat sich die Gemeinde für FTTB entschieden?

Im Vorfeld der Überlegungen, wie die Internetleistung im Gemeindegebiet verbessert werden kann, wurden zwei Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben. Beide hatten im Ergebnis bestätigt, dass der Ausbau des Glasfasers bis ans Haus wirtschaftlich günstiger ist. Um Fördermittel für den Ausbau zu erlangen, konnte somit nicht das teurere Modell gewählt werden.

–        Wozu brauche ich Glasfaser bis ans Haus? Es reicht doch die Versorgung über Mobilfunk. Außerdem soll das 5G-Netz ausgebaut werden.

Es mag zur Zeit eine Mobilfunklösung besser sein, als die Internetversorgung aus der Telefonsteckdose. Die Mobilfunklösung ist jedoch vergleichbar mit der Vectoring-Lösung: je mehr Nutzer an einer Funkzelle dranhängen, desto geringer wird die Leistung.

Im Gebiet der Verbandsgemeinde gibt es darüber hinaus viele Funklöcher, sodass einige Orte keine Mobilfunklösung verfügbar haben.

Es ist richtig, dass 5G-Netze ausgebaut werden sollen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die bisherigen Funklöcher zunächst getilgt werden, um überhaupt erstmal ein flächendeckendes 3G-Netz zu haben. Davon ist die Gemeinde noch weit entfernt und es wird sicherlich noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Zudem muss bedacht werden: eine wesentliche Voraussetzung für die Schaffung von 5G-Netzen ist ein leistungsstarkes Glasfasernetz. Die Gemeinde setzt daher für den kommunalen Ausbau auf Glasfaser, um so alle Voraussetzung zu schaffen, damit auch bei uns ein 5G-Netz ausgebaut werden kann.

–        Ich habe die Vorbestellung abgegeben; sie ist 12 Monate für mich bindend. Was passiert danach?

Sie haben danach die Möglichkeit, von der Vorbestellung zurückzutreten. Das bedeutet zugleich, dass die Akquisequote für Ihren Ort abnimmt. Die Gemeinde muss dann, wenn der Ausbau für Ihren Ort ansteht, entscheiden, ob erneut die Akquise durchgeführt wird, um die erforderliche Mindestanschlussquote zu erreichen.

Sie haben auch die Möglichkeit, die Vorbestellung aufrecht zu erhalten.

 

 

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

sehr geehrte Unternehmerinnen und Unternehmer,

liebe Einwohner und Besucher,

die Bürgermeister und Gemeinderäte bemühen sich um die Sicherung der gemeinsamen Zukunft in unseren Orten. Damit stehen wir auch vor der Herausforderung, uns an die geänderten gesellschaftlichen Werte und den demographischen Wandel anzupassen. Neben den alltäglichen Vorzügen der digitalen Welt, z.B. mit kostengünstiger Telefonie und rund um die Uhr mit medialen Angeboten für das Fernsehgerät, spielen auch wichtige Themen eine große Rolle.

Bereits heute können Sie zahlreiche Vorgänge direkt online abwickeln und von zu Hause aus arbeiten. Aktuell wird z.B. auch die Gesetzgebung für die ärztliche Versorgung geändert, um auch zukünftig Arztbesuche aus dem Wohnzimmer via Internet anbieten zu können. Die Digitalisierung unserer Welt lässt sich nicht aufhalten und daher wollen wir für Sie mit unserem eigenen Gemeindenetz in die Zukunft investieren und damit die Attraktivität erhöhen.

Jeden Tag erreichen uns viele Fragen, wie Sie an schnelles Internet kommen.

Auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde soll ein kommunales Glasfasernetz entstehen.

Vor fast einem Jahr haben die Gemeinderäte mit ihrem Beschluss zur Beantragung von Bundes- und Landesfördermitteln den Grundstein für die Entwicklung und Herstellung unseres kommunalen Breitbandnetzes gelegt.

Mit der Herstellung des geplanten Glasfasernetzes beabsichtigen die Gemeinden, mangels nachhaltiger, flächendeckender privater Ausbauinitiativen, die bestmöglichen Bedingungen für die Nutzung des Internets zu schaffen.

Unter dem Motto „EIN NETZ VON UNS FÜR UNS - GEMEINSAM IN DIE ZUKUNFT!“ möchten die Gemeinden zusammen mit ihren Bürgern und Gewerbetreibenden das Vorhaben umsetzen.

Warum brauchen wir überhaupt ein Glasfasernetz? Hierzu finden Sie ein Video

Die Datenmengen sind in den letzten Jahren durch die technische Entwicklung enorm gestiegen. Unser heutiges (Telefon-)Kupfernetz ist bereits überlastet und daher warten wir oft vor unseren Computern auf die Daten aus dem Internet. 

Das Netz der Gemeinde bringt Ihnen die Glasfaser und damit fast unbeschränkte Geschwindigkeit mit einem neuen Anschluss in Ihr Haus/Unternehmen. Dafür brauchen wir eine Anschlussquote von ca. 50 % in unseren Gemeinden, denn sonst würde aufgrund des Risikos für die Gemeinde das Projekt nicht verwirklicht werden.


Was passiert bei mir in der Straße und in meiner Wohnung/Haus?

Die Gemeinde verlegt in allen Straßen neue Glasfaserkabel. Mit Ihrer Vorbestellung wird Ihnen ein Glasfaserkabel bis zu 20m von der Grundstücksgrenze kostenfrei in Ihren Haushalt gelegt.


Wer muss die Vorbestellung auslösen?

Grundsätzlich muss immer der Nutzer der Wohneinheit, also auch der Mieter einer Wohnung, die Vorbestellung auslösen. Als Mieter muss ich mir zusätzlich die Einwilligung des Vermieters als Grundstückseigentümer einholen, dass er mit der Verlegung eines kostenfreien Glasfaserkabels einverstanden ist. Es entstehen dem Nutzer nur Kosten in Höhe von 9,90EUR für den Versand der Technik (Router, Modem). Neben den monatlichen Kosten von 49,90 EUR für den kleinsten Tarif gibt es keine weiteren versteckten Zusatzkosten.


Wem gehört das Netz und wer finanziert es?

Eigentümer ist die Gemeinde. Zum Bau der neuen Infrastruktur hat die Verbandsgemeinde 15 Millionen Euro Fördermittel vom Bund erhalten. Die restlichen ca. 10 Millionen Euro werden durch Finanzierungen gedeckt. Daher benötigen wir auch Ihre Vorbestellung, um mit der Quote von mindestens 50% der Haushalte die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens gegenüber der Bank darzustellen.


Mit wem gehe ich einen Vertrag ein?

Sie lösen eine Vorbestellung bei der DNS:net aus. Diese Vorbestellung wandelt sich erst dann in einen Vertrag um, wenn das Glasfasernetz gebaut wurde und Ihr bisheriger Telefon- und Internetvertrag ausgelaufen ist. Sie haben also keine Doppelbelastung. Nach der Freischaltung beträgt die Laufzeit Ihres Vertrages 24 Monate. Danach haben Sie die Möglichkeit, den Vertrag zu kündigen bzw. einen anderen Anbieter zu wählen. 

Wer ist die Firma DNS:net?

Als kompetenten Partner für die zukünftige direkte Versorgung mit großen Datenmengen wollen wir das Vorhaben gemeinsam mit der Firma DNS:net realisieren.

DNS:net hat als der leistungsstärkste Partner im europaweiten Vergabeverfahren die Ausschreibung gewonnen und pachtet das Netz der Gemeinde, d.h. sie zahlt für jeden Haushalt eine Pacht an uns. Von dieser Pacht werden dann die Finanzierungsraten, die im Punkt zuvor erwähnt wurden, bezahlt. Es geht also nicht um einen Gewinn, sondern um die Sicherstellung der Versorgung mit Daten für die nächsten Jahrzehnte.
 
Gibt es neben den schnellen und garantierten Datenraten bei Glasfaser noch weitere Vorteile?

Jeder Haushalt bekommt neben der Glasfaserader für die Internettechnik noch sechs weitere Adern in das Haus gelegt. Diese können zukünftig für die Kommunikation mit Ärzten, Krankenhäusern, Behörden usw. genutzt werden. Des Weiteren wird unsere Region für uns und Neuansiedlungen von Familien und Unternehmen deutlich interessanter, da wir eine der ersten Gemeinden sind, die ein solches Netz vorhalten werden. Dadurch sichern wir uns deutliche Standortvorteile, welche auch den Wert einer jeden Immobilie zukünftig steigen lassen.


Wo kann ich meinen Antrag abgeben?

Die Firma DNS:net bietet vor Beginn des Ausbaus Sprechzeiten und Informationsveranstaltungen an (sog. Akquisephase). Die Termine werden rechtzeitig unter  http://www.breitbandengel.de/ eingestellt. Alternativ können Sie in einer kleinen Gruppe einen Vororttermin mit Ihrem Breitbandengel vereinbaren. Die Kontakte finden Sie unter http://www.breitbandengel.de/. Zur Zeit läuft die Akquisephase in der Verbandsgemeinde Westliche Börde, der Stadt Oscherleben und der Einheitsgemeinde Oebisfelde-Weferlingen. Termine für das Verbandsgemeindegebiet Flechtingen werden rechtzeitig bekannt gegeben.



Die Gemeinden werden unterstützt von der Arbeitsgemeinschaft Breitband des Landkreises Börde.

 

Links

Video: Wie erfolgt die Vernetzung meiner Geräte?

Video: Wie erfolgt der Einbau der Glasfaser in meinem Haushalt?

Video: Warum ist ein Glasfaseranschluss wichtig?

Dobrindt überreicht Förderbescheide für schnelles Internet

Quelle: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur