Verbandsgemeinde Flechtingen

Informationen zum kommunalen Breitbandsausbau auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde Flechtingen

Bauablauf Gemeinde Flechtingen

Den Bauablaufplan für Flechtingen finden sie hier. Bitte beachten Sie, dass aufgrund von Witterungsänderungen und dem Bauablauf es zu Änderungen kommen kann.

Fragen & Antworten zu Zielen / Projektfortschritt (Stand: 09/2020)

- Ich habe eine Vorbestellung abgegeben – wann erhalte ich die Vertragsunterlagen?

Die Vorbestellung wandelt sich automatisch mit Auftragsbestätigung von DNS:net zu den Vertragsunterlagen um. Die Auftragsbestätigung erhalten Sie als gesondertes Schreiben. Darin finden Sie die Auftragsbestätigungsnummer und Ihre Kundennummer.

- Ich habe einen bestehenden Festnetz-Vertrag – wann wird der von DNS:net übernommen?

Bitte behalten Sie Ihren bestehenden Vertrag im Auge. DNS:net kann den Vertrag von Ihrem bisherigen Anbieter erst dann portieren, wenn das neue Netz aktiviert ist. Es ist möglich, dass Ihre Kündigungsfrist ein paar Tage oder wenige Wochen vor der Aktivierung abläuft und ohne Kündigung Sie dann ein weiteres Jahr an den bisherigen Anbieter gebunden sind. Wenn Sie sofort das neue Netz nutzen wollen, müssten Sie ggf. selbst Ihren bestehenden Vertrag kündigen. Bitte beachten Sie dabei, dass zwischen Beendigung des bestehenden Vertrags auf dem bisherigen Netz und Beginn des neuen Vertrags auf dem neuen Netz eine Lücke entstehen kann. In jeden Fall sollten Sie anhand Ihrer Auftragsbestätigungsnummer mit DNS:net abstimmen, dass Sie ihren Anschluss ggf. früher nutzen möchten.

–                  Wie lange dauert der Ausbau des kommunalen Glasfasernetzes noch?

Es ist für Unbeteiligte kaum vorstellbar, welchen administrativen Aufwand die Vorbereitungen für den kommunalen Glasfaserausbau bis an jedes Haus und jedes Unternehmen benötigen. Alle Dienstleistungen müssen im Rahmen von europaweiten Ausschreibeverfahren ermittelt werden.

Das Ausschreibeverfahren für die Bau- und Planungsleistungen sowie Projektsteuerung sind beendet.

–                    Wer sind die Partner der Gemeinde?

Den Zuschlag für Planung und Bauausführung hat die Firma Ostbau aus Stendal erhalten. Sie werden den physischen Ausbau (Tiefbau und Leitungslegung sowie Hausanschlüsse) in den Ortsteilen vornehmen. Im Bereich Projektsteuerung ist die Firma MRK media der Partner der Gemeinde. Sie unterstützt bei der Koordination aller Beteiligter und betreut das Fördermittelmanagement.

Darüber hinaus wird die Gemeinde von der Breitband-Arbeitsgemeinschaft (ARGE-BB) unter Federführung des Landkreises Börde begleitet.

–                    Wie geht der kommunale Breitband-Ausbau vonstatten?

Die Gemeinde schaut zunächst, welche vorhandene Glasfasernetzstruktur z.B. über AVACON schon da ist. Im Gebiet der Verbandsgemeinde gibt es bereits ein Glasfasernetz. Von diesem wird das Netz aufgebaut. Begonnen wird in den Mitgliedsgemeinden Bülstringen und Flechtingen. Der Vorteil an dieser Vorgehensweise ist, dass fertige Abschnitte sofort in Betrieb gehen können. Anders wäre es, wenn man zunächst einen Ort ausbaut und dann erst den Anschluss an vorhandenes Glasfaser herstellt, der vielleicht etliche Kilometer entfernt ist. Dann wäre eine Staffelung (Straßenzugweise in Betriebnahme) nicht möglich. 

-                       Und wie geht es nun weiter?

Die Gemeinde hat aufgrund der vorhandenen Glasfaserstrukturen die Planungsleistungen in Auftrag gegeben. Die Planung ist in drei Teilschritte unterteilt: Entwurfsplanung, Genehmigungs- und Ausführungsplanung. Die Ausführungsplanung ist Grundlage für die tatsächliche Bauausführung.

Die notwendige Erstellung der Netzdokumentation für das Gebiet der Mitgliedsgemeinde Bülstringen läuft derzeit. Es ist notwendig für die Abrechnung der Fördermittel.

Im Luftkurort Flechtingen läuft derzeit das Einblasen der Glasfaserkabel und die Verknüpfung der Nahverteilerkästen (NvT) mit den Hausanschlüssen. Die dafür notwendigen Termine werden der der Bauausführenden Firma Ostbau/Punzel bzw. ihren beauftragten Unternehmen (Antennen-Schulze) mit den jeweiligen Grundstücks-/Hauseigentümern abgestimmt. Bitte beachten Sie, dass für das Einblasen und Verspleißen der Glasfaserkabel ebenfalls Zeit benötigt wird. Nach dem Einblasen wird die Übergabe in den aktiven Netzbetrieb vorbereitet. Von Übergabe eines NvT an die Firma DNS:NET bis zum Aktivieren des Anschlusses werden etwa 14 Tage benötigt. Für Anschlussnehmer, die den Internetanschluss gleich nutzen wollen, übersendet DNS:NET die notwendige Technik kostenfrei.

In den Ortsteilen Behnsdorf und Belsdorf werden alle Haushalte vor Beginn des Ausbaus mittels Postwurfsendung über die geplanten Tiefbauarbeiten informiert. Zusätzlich bieten die Breitbandengel von der Firma DNS:Net Sprechstunden an. In Behnsdorf sind folgende Termine im Dorfgemeinschaftshaus (Bauernstraße 19) geplant: jeweils dienstags zwischen 17 und 18 Uhr am 04. und 11. und 18. und 25. August sowie am 01. September. Hier besteht die Möglichkeit, sich beraten zu lassen und die Vorbestellungen abzugeben.

Für die Mitgliedsgemeinden Calvörde, Erxleben und Altenhausen wurde die Entwurfsplanung erstellt und mit den Gemeinden abgestimmt. Dazu haben u.a. Befahrungen mit einer Kamera in den Orten stattgefunden, um eine Oberflächenaufnahme für die spätere Kostenberechnung für die Tiefbauarbeiten vornehmen zu können. Die Befahrungen sind abgeschlossen. Das Planungsbüro hat ebenfalls die Genehmigungsplanungen erarbeitet und anhand der Rückläufe der beteiligten öffentlichen Stellen die Ausführungsplanung erstellt. Die Ausführungsplanungen liegen für diese Mitgliedsgemeinden nun ebenfalls vor.

Damit stehen Massen und Maße und Kosten für den Ausbau in den Ausbaugebieten fest. Derzeit prüft die Gemeinde gemeinsam mit dem Netzbetreiber DNS:NET, unter welchen Voraussetzungen der Ausbau wirtschaftlich/finanzierbar ist. Wenn diese wesentliche Frage mit ja beantwortet wird, kann mit dem aktiven Ausbau begonnen werden.

Die Gemeinde hat den finalen Fördermittelbescheid beim Bund beantragt. Dieser ist notwendig, um die Finanzierung des Projekts zu ermöglichen und ist zugleich Grundlage dafür, dass der Eigenanteil der Gemeinde über Kreditaufnahmen realisiert wird. Ein Bescheid steht z.Z. noch aus; der Bund hat jedoch eine vorzeitige Baufreigabe bereits erteilt, um das Verfahren und den Ausbau nicht zu verzögern.  Der Fördermittelgeber hat die finale Bescheiderstellung für das IV. Quartal 2020 avisiert.

 

      -        Was wird verbaut?

Es werden verschiedene Bauteile in die Erde eingebracht. Zunächst wird ein sog. PoP (= Point of Present) errichtet. In diesem laufen sämtliche Datenleitungen zusammen; von ihm aus wird das Internet angezapft und auf die Häuser und Unternehmen über ein Rohrsystem verteilt. Vom PoP aus werden Leerrohrsystem in alle Straßen und an alle Gebäude verlegt. Sobald das gesamt Rohrnetz verlegt ist, wird die Glasfaser in die Leerrohre eingeblasen und verknüpft (dies nennt man Spleißen). Die Glasfaser wird über Kabelschächte und sog. NVTs (=Nahverteiler) in die Häuser geführt. Am Haus wird eine Bohrung gemacht, um die Rohre durch das Mauerwerk in das Gebäude zu legen. Hier wird das Netzabschlussgerät installiert und die Glasfaser nach dem Einblasen endmontiert.

Video: Wie erfolgt die Vernetzung meiner Geräte?

Sie können von dort aus die Hausverteilung auf die Abnehmer (z.B. WLAN-Router, Fernsehgerät u.a.) vornehmen.

Video: Wie erfolgt die Vernetzung meiner Geräte?  

–        Wie ist der Projektfortschritt und was wird erreicht?

Baubeginn in der Mitgliedsgemeinde Bülstringen war am 20.05.2019. Der Tiefbau konnte im Dezember 2019 abgeschlossen werden, daran schloss sich das Einblasen der Glasfaser sowie der Anschluss der Nahvertreilerkästen (NvT) und der Hausanschlüsse an. Von Januar bis Juni 2020 wurden alle NvT’s in Betrieb genommen und die Anschlüsse scharf geschaltet, sodass die Einwohner das neue Netz bereits nutzen können.

In der Mitgliedsgemeinde Flechtingen ist der Tiefbau für das Leerrohrsystem weitestgehend abgeschlossen in den Ortsteilen Luftkurort Flechtingen, Flechtingen Bahnhof, Hasselburg, Lemsell, Böddensell und Hilgesdorf. Es wird – beginnend mit dem Luftkurort Flechtingen – die Glasfaser eingeblasen und die Hausanschlüsse mit den NvT’s und dem PoP verbunden. Dieser Prozess wird voraussichtlich bis Januar 2021 benötigen.

-                       Mein Anschluss ist gelegt, das Glasfaser ist angeschlossen. Ich habe eine Auftragsbestätigung erhalten. Meine Nachbarn nutzen ihren neuen Anschluss bereits. Wann kann ich den Anschluss nutzen?

Sofern Sie eine Portierung Ihrer alten Rufnummer mit DNS:NET vereinbart haben, wird Ihr Anschluss von DNS:NET erst nach Ablauf Ihres bestehenden Vertrages aktiviert. Wenn Sie jedoch den neuen Anschluss schon vorher nutzen wollen, wenden Sie sich bitte mit Ihrer Kundennummer an die Hotline von DNS:NET und teilen Sie dies mit, damit DNS:NET die notwendigen Schritte veranlassen kann. Es ist dann möglich, dass Ihre Rufnummer noch bis zum Ende des alten Vertrags auf der bisherigen Leitung läuft, während Sie das Internetsignal schon von der neuen Leitung nutzen können.

-              Wann ist mein Wohnort dran?

Es hängt davon ab, in welchem Ort Sie wohnen. Der Ausbau in Bülstringen ist abgeschlossen und im Luftkurort Flechtingen derzeit am Laufen. Daran schließen sich die Ortsteile wie Böddensell, Belsdorf und Behnsdorf an. Die nachfolgenden Orte werden in Abhängigkeit vorhandener Glasfaserleitungen noch festgelegt, sobald die Planung abgeschlossen ist.

Finden in Ihrem Wohnort zur Zeit andere Baumaßnahmen statt (z.B. Erneuerung der Straße), werden wenn möglich zugleich Leerrohre mitverlegt. Diese Mitverlegung findet z.B. in Klüden, in Calvörde und in Ivenrode statt, da dort einmal die Straßen aufgerissen sind. Die Herstellung der Hausanschlüsse erfolgt später.

–       Ich habe eine Vorbestellung abgegeben. Sie hat eine Bindungswirkung von 12 Monaten.  Was passiert nach Ablauf der Zeit?

 DNS:NET als Vertragspartner teilte hierzu mit, dass von Seiten DNS:NET die Vorverträge bis zum aktiven Einschalten / Portierung der Teilnehmer als verbindlich angesehen werden.

–        Mein Ort hat in der Akquisephase nur 38% erreicht. Heißt das nun, dass er nicht ausgebaut wird?

Diese Frage kann noch nicht abschließend beantwortet werden. Wenn man den Ort allein betrachtet, reicht die Wirtschaftlichkeit nicht aus. Nimmt man ihn jedoch mit einem anderen Ort oder bereits ausgebauten Gebieten zusammen, kann sich ein anderes Bild ergeben.

–    Das Land Sachsen-Anhalt hat keine Fördermittel für den Glasfaserausbau bis ans Haus (FTTB) gewährt.   Ist damit das Projekt gestorben?

Die Gemeinde bedauert, dass das Land Sachsen-Anhalt keine Mittel für den zukunftsträchtigen Glasfaserausbau bis ans Haus/Unternehmen zur Verfügung stellt. Deutschlandweit unterscheidet sich hier Sachsen-Anhalt von anderen Bundesländern.

Für das konkrete Projekt bedeutet es, dass die Gemeinde den Glasfaserausbau bis ans Haus ausschließlich mit Fördermitteln des Bundes und einem Eigenanteil finanziert. Den nicht über Landes-Fördermittel gedeckten Teil muss sie ebenfalls selbst aufbringen. Dies schlägt sich in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung nieder: die Refinanzierungszeiten werden länger.

Die administrative Abwicklung der Bundes-Fördermittel erfolgt über ateneKOM

Die Gemeinde bedauert, dass das Land Sachsen-Anhalt keine Mittel für den zukunftsträchtigen Glasfaserausbau bis ans Haus/Unternehmen zur Verfügung stellt. Deutschlandweit unterscheidet sich hier Sachsen-Anhalt von anderen Bundesländern.

–        Wie teuer ist der Ausbau und wie finanziert es die Gemeinde?

Wenn 100% aller möglichen Anschlüsse und 100% aller erforderlichen Leitungen gebaut werden müssen, beträgt das Investitionsvolumen ca. 36,7 Mio €. Die Gemeinde geht jedoch davon aus, dass nicht alle Grundstückseigentümer ihr Grundstück mit einem Glasfaserkabel erschließen lassen möchten. Des weiteren geht die Gemeinde davon aus, dass vorhandene Glasfaserleitungen, die bereits von anderen Gas- oder Stromanbietern vorhanden sind, mitgenutzt und nicht neu gebaut werden müssen. Zudem nutzt die Gemeinde in bereits laufenden Baugebieten die Möglichkeit der Mitverlegung, um doppelte Kosten für das Aufschachten zu vermeiden.

–        Was bedeutet eigentlich Breitband?

Wie breit das Band tatsächlich ist, hängt von der Methode des Ausbaus ab. In Deutschland gibt es im wesentlichen zwei Methoden:

Vectoring

Hierbei wird der Verteilerkasten des Telefonnetzes mit Glasfaserkabel angeschlossen. Von dort aus geht es über die vorhandenen Kupferleitungen bis zum Haus. Bei der derzeitigen Versorgungslage innerhalb des Gemeindegebietes würde bei Einsatz von Vectortechnik tatsächlich eine Verbesserung der Leistung für viele Anschlussnehmer zu spüren sein. Das Problem ist jedoch, dass die technische Leistungsfähigkeit beim Vectoring begrenzt ist: je weiter man von einem grauen Verteilerkasten entfernt wohnt, und je mehr Nachbarn das Netz gleichzeitig nutzen, desto geringer wird die Leistung.

FTTB / Glasfaser bis ins Haus

Bei dieser Technik wird das Glasfaser direkt bis ins Haus gelegt. Die Glasfaser hat physikalisch keine Beschränkung, egal wie weit der Verteilerkasten entfernt oder wie viele Nachbarn gleichzeitig im Netz sind und ist deshalb auch künftigen Anforderungen gewachsen.

–        Warum hat sich die Gemeinde für FTTB entschieden?

Im Vorfeld der Überlegungen, wie die Internetleistung im Gemeindegebiet verbessert werden kann, wurden zwei Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben. Beide hatten im Ergebnis bestätigt, dass der Ausbau des Glasfasers bis ans Haus wirtschaftlich günstiger ist. Um Fördermittel für den Ausbau zu erlangen, konnte somit nicht das teurere Modell gewählt werden.

–        Wozu brauche ich Glasfaser bis ans Haus? Es reicht doch die Versorgung über Mobilfunk. Außerdem soll das 5G-Netz ausgebaut werden.

Es mag zur Zeit eine Mobilfunklösung besser sein, als die Internetversorgung aus der Telefonsteckdose. Die Mobilfunklösung ist jedoch vergleichbar mit der Vectoring-Lösung: je mehr Nutzer an einer Funkzelle dranhängen, desto geringer wird die Leistung.

Im Gebiet der Verbandsgemeinde gibt es darüber hinaus viele Funklöcher, sodass einige Orte keine Mobilfunklösung verfügbar haben.

Es ist richtig, dass 5G-Netze ausgebaut werden sollen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die bisherigen Funklöcher zunächst getilgt werden, um überhaupt erstmal ein flächendeckendes 3G-Netz zu haben. Davon ist die Gemeinde noch weit entfernt und es wird sicherlich noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Zudem muss bedacht werden: eine wesentliche Voraussetzung für die Schaffung von 5G-Netzen ist ein leistungsstarkes Glasfasernetz. Die Gemeinde setzt daher für den kommunalen Ausbau auf Glasfaser, um so alle Voraussetzung zu schaffen, damit auch bei uns ein 5G-Netz ausgebaut werden kann.

–        Ich habe die Vorbestellung abgegeben; sie ist 12 Monate für mich bindend. Was passiert danach?

Sie haben danach die Möglichkeit, von der Vorbestellung zurückzutreten. Das bedeutet zugleich, dass die Akquisequote für Ihren Ort abnimmt. Die Gemeinde muss dann, wenn der Ausbau für Ihren Ort ansteht, entscheiden, ob erneut die Akquise durchgeführt wird, um die erforderliche Mindestanschlussquote zu erreichen.

-          Wie erfolgt die Verkabelung innerhalb meines Hauses?

Für die Verkabelung Ihres Hauses sind Sie als Eigentümer/Vermieter selbst verantwortlich. Die Gemeinde baut bis zum Hausanschlusspunkt. Von diesem Hausanschlusspunkt bis zu Ihrer Abnahmestelle können Sie entweder auf bereits vorhandenen Leitungen zurückgreifen oder es muss eine neue Leitung verlegt werden. Dazu ist es am besten, wenn Sie sich mit einem Elektriker verständigen, der gemeinsam mit Ihnen die Möglichkeiten erörtert. Hierfür stehen z.B. zertifizierte Elektriker-Unternehmen zur Verfügung, die Ihnen behilflich sein können: https://www.breitbandengel.de/elektriker.html

 

Sie haben auch die Möglichkeit, die Vorbestellung aufrecht zu erhalten.

 

 

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

sehr geehrte Unternehmerinnen und Unternehmer,

liebe Einwohner und Besucher,

die Bürgermeister und Gemeinderäte bemühen sich um die Sicherung der gemeinsamen Zukunft in unseren Orten. Damit stehen wir auch vor der Herausforderung, uns an die geänderten gesellschaftlichen Werte und den demographischen Wandel anzupassen. Neben den alltäglichen Vorzügen der digitalen Welt, z.B. mit kostengünstiger Telefonie und rund um die Uhr mit medialen Angeboten für das Fernsehgerät, spielen auch wichtige Themen eine große Rolle.

Bereits heute können Sie zahlreiche Vorgänge direkt online abwickeln und von zu Hause aus arbeiten. Aktuell wird z.B. auch die Gesetzgebung für die ärztliche Versorgung geändert, um auch zukünftig Arztbesuche aus dem Wohnzimmer via Internet anbieten zu können. Die Digitalisierung unserer Welt lässt sich nicht aufhalten und daher wollen wir für Sie mit unserem eigenen Gemeindenetz in die Zukunft investieren und damit die Attraktivität erhöhen.

Jeden Tag erreichen uns viele Fragen, wie Sie an schnelles Internet kommen.

Auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde soll ein kommunales Glasfasernetz entstehen.

Vor fast einem Jahr haben die Gemeinderäte mit ihrem Beschluss zur Beantragung von Bundes- und Landesfördermitteln den Grundstein für die Entwicklung und Herstellung unseres kommunalen Breitbandnetzes gelegt.

Mit der Herstellung des geplanten Glasfasernetzes beabsichtigen die Gemeinden, mangels nachhaltiger, flächendeckender privater Ausbauinitiativen, die bestmöglichen Bedingungen für die Nutzung des Internets zu schaffen.

Unter dem Motto „EIN NETZ VON UNS FÜR UNS - GEMEINSAM IN DIE ZUKUNFT!“ möchten die Gemeinden zusammen mit ihren Bürgern und Gewerbetreibenden das Vorhaben umsetzen.

Warum brauchen wir überhaupt ein Glasfasernetz? Hierzu finden Sie ein Video

Die Datenmengen sind in den letzten Jahren durch die technische Entwicklung enorm gestiegen. Unser heutiges (Telefon-)Kupfernetz ist bereits überlastet und daher warten wir oft vor unseren Computern auf die Daten aus dem Internet. 

Das Netz der Gemeinde bringt Ihnen die Glasfaser und damit fast unbeschränkte Geschwindigkeit mit einem neuen Anschluss in Ihr Haus/Unternehmen. Dafür brauchen wir eine Anschlussquote von ca. 50 % in unseren Gemeinden, denn sonst würde aufgrund des Risikos für die Gemeinde das Projekt nicht verwirklicht werden.


Was passiert bei mir in der Straße und in meiner Wohnung/Haus?

Die Gemeinde verlegt in allen Straßen neue Glasfaserkabel. Mit Ihrer Vorbestellung wird Ihnen ein Glasfaserkabel bis zu 20m von der Grundstücksgrenze kostenfrei in Ihren Haushalt gelegt.


Wer muss die Vorbestellung auslösen?

Grundsätzlich muss immer der Nutzer der Wohneinheit, also auch der Mieter einer Wohnung, die Vorbestellung auslösen. Als Mieter muss ich mir zusätzlich die Einwilligung des Vermieters als Grundstückseigentümer einholen, dass er mit der Verlegung eines kostenfreien Glasfaserkabels einverstanden ist. Es entstehen dem Nutzer nur Kosten in Höhe von 9,90EUR für den Versand der Technik (Router, Modem). Neben den monatlichen Kosten von 49,90 EUR für den kleinsten Tarif gibt es keine weiteren versteckten Zusatzkosten.


Wem gehört das Netz und wer finanziert es?

Eigentümer ist die Gemeinde. Zum Bau der neuen Infrastruktur hat die Verbandsgemeinde 15 Millionen Euro Fördermittel vom Bund erhalten. Die restlichen ca. 10 Millionen Euro werden durch Finanzierungen gedeckt. Daher benötigen wir auch Ihre Vorbestellung, um mit der Quote von mindestens 50% der Haushalte die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens gegenüber der Bank darzustellen.


Mit wem gehe ich einen Vertrag ein?

Sie lösen eine Vorbestellung bei der DNS:net aus. Diese Vorbestellung wandelt sich erst dann in einen Vertrag um, wenn das Glasfasernetz gebaut wurde und Ihr bisheriger Telefon- und Internetvertrag ausgelaufen ist. Sie haben also keine Doppelbelastung. Nach der Freischaltung beträgt die Laufzeit Ihres Vertrages 24 Monate. Danach haben Sie die Möglichkeit, den Vertrag zu kündigen bzw. einen anderen Anbieter zu wählen. 

Wer ist die Firma DNS:net?

Als kompetenten Partner für die zukünftige direkte Versorgung mit großen Datenmengen wollen wir das Vorhaben gemeinsam mit der Firma DNS:net realisieren.

DNS:net hat als der leistungsstärkste Partner im europaweiten Vergabeverfahren die Ausschreibung gewonnen und pachtet das Netz der Gemeinde, d.h. sie zahlt für jeden Haushalt eine Pacht an uns. Von dieser Pacht werden dann die Finanzierungsraten, die im Punkt zuvor erwähnt wurden, bezahlt. Es geht also nicht um einen Gewinn, sondern um die Sicherstellung der Versorgung mit Daten für die nächsten Jahrzehnte.
 
Gibt es neben den schnellen und garantierten Datenraten bei Glasfaser noch weitere Vorteile?

Jeder Haushalt bekommt neben der Glasfaserader für die Internettechnik noch sechs weitere Adern in das Haus gelegt. Diese können zukünftig für die Kommunikation mit Ärzten, Krankenhäusern, Behörden usw. genutzt werden. Des Weiteren wird unsere Region für uns und Neuansiedlungen von Familien und Unternehmen deutlich interessanter, da wir eine der ersten Gemeinden sind, die ein solches Netz vorhalten werden. Dadurch sichern wir uns deutliche Standortvorteile, welche auch den Wert einer jeden Immobilie zukünftig steigen lassen.


Wo kann ich meinen Antrag abgeben?

Die Firma DNS:net bietet vor Beginn des Ausbaus Sprechzeiten und Informationsveranstaltungen an (sog. Akquisephase). Die Termine werden rechtzeitig unter  http://www.breitbandengel.de/ eingestellt. Alternativ können Sie in einer kleinen Gruppe einen Vororttermin mit Ihrem Breitbandengel vereinbaren. Die Kontakte finden Sie unter http://www.breitbandengel.de/. Zur Zeit läuft die Akquisephase in der Verbandsgemeinde Westliche Börde, der Stadt Oscherleben und der Einheitsgemeinde Oebisfelde-Weferlingen. Termine für das Verbandsgemeindegebiet Flechtingen werden rechtzeitig bekannt gegeben.



Die Gemeinden werden unterstützt von der Arbeitsgemeinschaft Breitband des Landkreises Börde.

 

Links

Video: Wie erfolgt die Vernetzung meiner Geräte?

Video: Wie erfolgt der Einbau der Glasfaser in meinem Haushalt?

Video: Warum ist ein Glasfaseranschluss wichtig?

Dobrindt überreicht Förderbescheide für schnelles Internet

Quelle: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur